Sakramente

Anzahl der Sakramente

Die katholische Kirche kennt in ihrer Tradition 7 Sakramente. Im 12. Jh. hat man sich auf dem Konzil von Florenz auf die Siebenzahl geeinigt. Bekräftigt wurde das am Konzil von Trient. Die 7 Sakramente sind: Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Ehe, Weihe, Krankensalbung.

Weiterführende Links:
http://www.katholisch.at/glaubenfeiern/sakramente-34462
http://www.katholisch.de/glaube/unser-glaube/sakramente
https://www.youtube.com/watch?v=pthZa63gdV4

Wirkung der Sakramente

• Im Feiern der Sakramente wird sichtbar, was Gott überall und für alle tut.
• Durch eine sichtbare Handlung wird der gläubige Mensch zu den unsichtbaren Wirklichkeiten Gottes geführt.
• Sakramente ist das wirksame Tun Gottes am Menschen. Gott sagt sich selbst dem Menschen zu, und hilft den Menschen dadurch, diese Selbstmitteilung im eigenen Tun anzunehmen.
• In jedem Sakrament ist ein rituelles Zeichen enthalten (z.B. ausgießen des Wassers und sprechen der Formel).
• In jedem Sakrament ist die unmittelbare Wirkung enthalten (innere Gnade des Sakramentes).
• In jedem Sakrament ist die bleibende Wirkung enthalten (z. B. das dauernde Band der Mitgliedschaft mit der Kirche in der Taufe).

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http://www.katholisch.at/glaubenfeiern/sakramente-34462
http://www.katholisch.de/glaube/unser-glaube/sakramente

Sakrament als Gnadenwirkung

In der Geschichte und in der Gegenwart lassen sich zwei verschiedene Vorstellungsweisen der Sakramente ausfindig machen, in deren Hintergrund unterschiedliche Vorstellungen vom Wirken Gottes in der menschlichen Geschichte liegen.
Die eine, traditionellerweise dominierende Vorstellungsweise betrachtet die Gnadenwirkung Gottes wie ein punktuelles Eingreifen Gottes in eine profane, gnadenlose Welt.
Die andere Vorstellung geht davon aus, dass es eine völlig profane Welt gar nicht geben kann. Die Welt wird durch die Selbstmitteilung Gottes umfasst und ist bis in ihre letzte Faser von der göttlichen Gnade durchdrungen. Demgemäß ist Gottes Gnade immer und überall auf der Welt gegeben, selbst wenn sie vom Menschen weder erkannt noch anerkannt wird.

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http://www.katholisch.at/glaubenfeiern/sakramente-34462
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Das Sakrament der Firmung

Firmung lat. „confirmatio“ bedeutet Stärkung, Bekräftigung.
Die Firmung war anfangs ein Teil der Initiationsfeier: Taufe, Firmung und Eucharistie. Später entwickelte sich die Firmung zum eigenständigen Sakrament und auch an der Reihenfolge hat sich etwas getan. Nach den Sakramenten Taufe und Eucharistie gilt die Aufnahme in die Kirche mit dem Empfang der Firmung als vollständig: Der Mensch ist damit ganz Teil der Gemeinschaft mit Jesus Christus und der Kirche. Der Firmling wird somit auch für seine christl. Verantwortung gestärkt, seinen Glauben in Wort und Tat zu leben, ihn zu verkünden und zu verteidigen.
Bei der Firmfeier betet der Bischof für die Herabkunft des Heiligen Geistes und die Vermittlung der Gaben des Heiligen Geistes. Danach salbt er den Firmling mit Chrisamöl (Chrisam bedeutet „Salbung“ – Christus bedeutet „der Gesalbte“) – das zeigt, dass wir Christinnen und Christen sind.

 

Mehr zum Thema Firmung:
http://www.katholisch.at/firmung
http://www.katholisch.de/glaube/unser-glaube/fragen-und-antworten-zur-firmung
https://www.youtube.com/watch?v=93pXX9bXLVs
Die Gaben und Früchte des Heiligen Geistes:
http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6D.HTM
Firmung in deiner Diözese:
Kontaktpersonen in den Diözesen
Geschichtliches zur Firmung:
Geschichte der Firmung