Das war „FeelTheDome“

Am Samstag, dem 19. November 2016 fand zum 14. Mal die Diözesanjugendmesse „FeelTheDome“ der Katholischen Jugend und Jungschar Burgenland statt. Heuer versammelten sich über 900 junge Leute im Eisenstädter Dom, um gemeinsam einen außergewöhnlichen Gottesdienst zu feiern.

Unter dem Motto „Hobts mir gern. I heb ob!“ ging es um die Sehnsucht, abzuheben, auszubrechen aus dem Alltag und sich einmal alles von oben anzuschauen, um den Blick auf das Ganze zu bekommen, die Welt mit den Augen Gottes zu sehen, neu auf das eigene Leben zu schauen und schließlich, wieder „herunterzukommen“, einzusteigen ins Leben, sich mit den anderen verbunden und von Gott gesendet wissen, die Welt mitzugestalten.

Weil wir Jugendliche in ihrer Lebenswelt erreichen, ihnen eine ansprechende Erfahrung in und mit der Kirche ermöglichen, sowie eine aussagekräftige Botschaft mitgeben wollen, sind ein gut durchdachtes Thema, vielfältige Methoden, farbenfrohe und effektvolle Lichteinstellungen, aktuelle musikalische Klänge und eine jugendgerechte Sprache wesentliche Bestandteile von „FeelTheDome“. Ein eigenes Team – bestehend aus hauptamtlichen Mitarbeiter/innen der Jugend und Jungschar und Ehrenamtlichen – widmete sich der intensiven Vorbereitung dieses Gottesdienstes, der von Gabriel Kozuch und Mirjam Kerschbaum als Laienassistentin mit Jugendlichen aus dem ganzen Burgenland gefeiert wurde.

Die schwungvollen Lieder der „FinkSingersBand“ luden zum Mitsingen und Klatschen ein, ein Sketch wurde von Jugendlichen aufgeführt und in eindrucksvollen Videos konnte man die Welt von oben und die Vielfältigkeit des Lebens sehen. Gabriel Kozuch ermutigte in seiner Predigt die jungen Leute, im Alltag manchmal „abzuheben“, um das eigene Leben von oben, mit den Augen Gottes anzuschauen. „Der Blick Gottes“, gab er den Jugendlichen mit, „ist ein Blick, der ermächtigt, der uns stark macht, trotz aller Probleme unser Leben zu meistern.“ Bei einer Mitmach-Aktion waren die Gottesdienstbesucher/innen dazu eingeladen, mit einem Wort ihren Wunsch für die Welt zum Ausdruck zu bringen und diesen aufzuschreiben. Die gesammelten Wünsche wurden als Fürbitten vor Gott gebracht. Zum Schluss stimmten alle in das Lied „Ich heb ab“ ein. Nach einem ganz besonderen Gottesdienst und einer kleinen Agape ging es – voll mit Eindrücken und bereichert – zurück in die Pfarren.

 

 

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